Referenten des Symposiums

Professor Radu Popescu-Zeletin

Leiter des Fraunhofer Instituts für
Offene Kommunikationssysteme – Berlin  
         

Radu Popescu-Zeletin ist Professor an der Technischen Universität Berlin und seit der Gründung Institutsleiter des Fraunhofer- Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS (ehemals GMD Institut).

Über mehrere Jahre leitete er die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des BERKOM Projektes der Deutschen Telekom. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften über verteilte Rechnersysteme und Anwendungen. Er arbeitet aktiv in Standardisierungsausschüssen und wirkt bei der Entwicklung von Telekommunikationsstandards mit. Sein Lehrstuhl Offene Kommunikationssysteme ist maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Vision einer I-centric communications.

Prof. Popescu-Zeletin ist Chairman des Wissenschaftlichen Beirats der DeTeCon International. Als Mitglied des Visionary Boards von Motorola trägt er als einer von 30 internationalen Experten dazu bei, die Entwicklungen im Bereich mobiler Kommunikation zu gestalten. Von der University of Technology, Tokyo erhielt er einen Ruf; die Berufungsverhandlungen laufen derzeit (Stand: Januar 2004).

Prof. Popescu-Zeletin graduierte am Polytechnischen Institut Bukarest, Rumänien, promovierte an der Universität Bremen und habilitierte an der Technischen Universität Berlin.

Prof. Popescu-Zeletin ist Senior-Member des IEEE sowie Doctor honoris causa am Polytechnischen Institut Bukarest und Professor honoris causa an der Catholic University of Campinas, Brasilien. Seit Februar 2005 ist Prof. Popescu-Zeletin Mitglied der rumänischen Akademie und Träger des Verdienstkreuzes der Republik Rumänien.


Frau Linda Strick

Leiterin des SOA-Labors (Geschäftsfeld eGovernment) am 
Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme – Berlin   

 

Linda Strick ist seit 1988  wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fraunhofer Institut FOKUS. Zu ihren Tätigkeiten gehört die Akquisition und Projektleitung von nationalen und internationalen Projekten, sowie die Koordination von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Seit Oktober 2007 leitet sie das SOA-Labor für das Geschäftsfelds eGovernment und betreut in diesem Zusammenhang  Industriepartner des SOA-Labors.

Schwerpunkte der fachlichen Arbeit liegen in der Entwicklung verteilter, objektorientierter Anwendungen, Entwicklung von Methoden zur objektorientierten Softwareentwicklung und Implementierung unterstützender Werkzeuge, Definition von Architekturen in unterschiedlichen Anwendungsgebieten, Plattformentwicklung für den Bereich e-Commerce und Ubiquitous Systems. Frau Strick hat auch in internationalen Standardisierungsgremien mitgearbeitet, wie ISO (Rapporteur Open Distributed Management), ITU-T, OMG (Chair in verschiedenen Gruppen (TSAS, ADSS, Federated Charging & Rating) und PARLAY.

Zu ihren weiteren Aufgaben gehört die Koordination der japanischen Partner bei Fraunhofer FOKUS.

Bevor Frau Strick zu FOKUS kam hat sie als Systemanalystin bei der Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Automobil Industrie, INPRO, in Berlin gearbeitet.


 

 

Wolfgang Stolp

Wolfgang Stolp -  Präsident des Bundesamtes für Informationsmanagement und  Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) KoblenzPräsident des Bundesamtes

für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr
(IT-AmtBw) Koblenz

Geboren:

5. Dezember 1946 in Berlin

1964 bis 1965

Ausbildung zum Bankkaufmann

1965

Eintritt in die Bundeswehr-Verwaltung

1965 bis 1968

Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der Bundeswehr-Verwaltung

1968 bis 1970

Vertragssachbearbeiter für Waffenanlagen im Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung

1970 bis 1978

Sachbearbeiter für Entwicklung und Einsatz von DV-Verfahren in der Zentralabteilung des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung

1978 bis 1981

Sachbearbeiter für Grundsatzangelegenheiten des Projektmanagements im BMVg in der Hauptabteilung Rüstung des Bundesministeriums der Verteidigung

1981 bis 1983

Referent der Arbeitsgruppe „Haushalt“ in der SPD- Bundestagsfraktion

1983 bis 1985

Einführung in die Aufgaben des höheren nichttechnischen Dienstes in der Bundeswehr-Verwaltung

1985 bis 1989

Referent und ständiger Vertreter des Leiters des Referates „Innerer Dienst“ des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung

1989 bis 1996

Leiter der „EDV-Organisation“ für Aufbau und Betrieb der Datenverarbeitung sowie zentrale Beschaffung in der SPD-Bundestagsfraktion

1997 bis 1998

Leiter des Referates „Grundsatz- und Querschnittsangelegenheiten“ in der Unterabteilung „Ausrüstung und Technologie, Aufklärung, Führung, Kommunikation und Informationstechnik“ in der Hauptabteilung Rüstung des Bundesministeriums der Verteidigung

1998 bis 2003

Leiter der Unterabteilung „Rüstungsplanung und Zentralaufgaben“ der Hauptabteilung Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung

Seit 01.04.2003

Präsident des Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr

Herr Stolp ist verwitwet und hat zwei Töchter. 

Dr. Gert Retzer

Director of Command and Control Systems
NC3A - Den Haag   

Gert Retzer was born in Hamburg, Germany, on 20 January 1948.
He received a Diplom-Physiker degree from the University of Bonn, Germany, in 1976.

He received a Diplom-Physiker degree from the University of Bonn, Germany, in 1976.
He then joined the Forschungsinstitut für Hochfrequenzphysik (FHP/FGAN), one of Germany's defence research establishments, where he conducted research into radar- and signal-processing techniques, developed concepts for multi-static radar systems, and implemented an experimental bistatic radar. From 1980 to 1985 he was Scientific Advisor to the German Ministry of Defence and a member of several study and task groups on future active and passive surveillance sensor systems. His responsibilities included leading a research project on non-cooperative aircraft identification techniques, which was conducted in cooperation with several nations under NATO's Defence Research Group (DRG) Research Study Group (RSG) 12 of Panel 10 on Air Defence. He became Chairman of RSG.12 when it was established in 1983 and continued in this capacity until the end of RSG.12 Phase II in 1991.

In 1985 he joined the SHAPE Technical Centre (STC) (now the NATO Consultation, Command and Control (C3) Agency) as Senior Scientist in the Surveillance Branch of the Command, Control and Sensors Division. Major areas of work included surveillance and sensor concepts for the NATO Air Command and Control System (ACCS), the NATO Identification System (NIS) including non¬cooperative identification techniques, radar system improvement for the NATO Airborne Early Warning (NAEW) platform, and planning for NATO sensors and warning installations.

In 1986 he received a doctoral degree (Dr.-Ing.) in Electrical Engineering from the University of the German Armed Forces, Munich.

From 1986 to 1989 he was a part-time member of the ACCS Team in Brussels and worked on the development of the ACCS surveillance system design for the ACCS Master Plan. In 1989, under his leadership, full-scale measurement trials in support of a quantitative analysis of Jet Engine Modulation (JEM) were conducted, involving eight nations, several radar systems and a large number of aircraft.

In 1991 he was promoted to Head of STC's Surveillance Branch, with responsibility for scientific research, concept development, proof-of-concept studies and exploratory prototyping in the areas of active and passive sensor technology, sensor data fusion, recognized air and surface picture generation and dissemination, the Deployable ACCS Component, and Alliance Ground Surveillance.

Dr Retzer was appointed Chief of the Air Command, Control and Sensors Division of the NATO C3 Agency in 1997.

In October 2001 Dr Retzer was appointed
Director of Command and Control Systems with
responsibility for the Agency's technical and scientific work in relation to overall system-level architectures, concepts and implementation of command and control (C2), battlespace management (BM), C2 warfare, theatre missile defence (TMD), and intelligence, surveillance and reconnaissance (ISR) capabilities for air, sea, land, and joint operations.

He is married to the Norwegian Berit Ruud.

Michael Grözinger

Nationaler Technologie-Beauftragter Microsoft Deutschland GmbH

In seiner Rolle als der nationale Technologie-Beauftragte (National Technology Officer–NTO) bei der Microsoft Deutschland GmbH ist Michael Grözinger (44) für die Unterstützung und Zusammenarbeit mit öffentlichen Verwaltungen und Institutionen zuständig. Seine Themenschwerpunkte sind Technologie-Vision und -Strategie von Microsoft, Kosten und Nutzen von IT-Investitionen, offene Standards, Sicherheit und Datenschutz. Zudem engagiert er sich in verschiedenen Gremien und Lenkungsausschüssen, die sich mit Innovationen im IT-Bereich beschäftigen.

Grözinger ist seit April 1998 für die Microsoft Deutschland GmbH tätig. In verschiedenen Rollen und Bereichen wie der Internet Customer Unit/Network Solutions Group und der Developer Platform & Strategy Organisation (DPE) hat er die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Positionierung der Microsoft Plattform verantwortet. Als Senior Platform Strategy Advisor der DPE leistete er einen wichtigen Beitrag zum Erfolg von .NET auf CxO Level bei großen Geschäftskunden.

Vor seinem Einstieg bei Microsoft Deutschland war Grözinger bei der VIAG Interkom GmbH & Co und der Richard Hirschmann GmbH & Co im Bereich Netzwerktechnik beschäftigt. Grözinger ist Diplom-Ingenieur (FH) „Technische Informatik“ der Fachhochschule für Technik Esslingen und hat einen Master of Science „Digital Systems“ der Brunel University London. 

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Rückschau

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Das Führungsunterstützungsbataillon 283 stellte taktisch-operative IT-Systeme vor.

Fachtagung Informationstechnik

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