Abstracts und Vita der Vortragenden
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AFCEA-Vorsitzender Klaus Peter Treche begrüßte Gäste aus dem Verteidigungsministerium, den Dienststellen der Bundeswehr im Raum Köln-Bonn und Koblenz, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), die Dienststellen in der Stadt Koblenz, internationale Gäste sowie Industrievertreter und Besucher aus Wissenschaft und Forschung.
GenMaj a.D. Klaus-Peter Treche bei der Begrüßung der Teilnehmer
Die Konzeption der Bundeswehr fordert, die Fähigkeit zur Vernetzten Operationsführung zu erlangen. Eine Grundlage für diese Fähigkeit ist ein streitkräftegemeinsamer, multinationaler Informations- und Kommunikationsverbund.
Ziel der Veranstaltung unter der Leitung von Brigadegeneral Klaus F. Veit, Vizepräsident IT-AmtBw, und Reimar Scherz, stellvertretender Vorsitzender AFCEA Bonn e.V., war es, den Weg zur vernetzten Operationsführung nachzuzeichnen, Bilanz zu ziehen und sich auch kritischen Fragen zu stellen.
Die Moderatoren, BrigGen Klaus Veit und BrigGen a.D. Reimar Scherz
Den „Zauberwörtern“ in diesem Zusammenhang versuchte Ministerialdirigent Alfred Hummel, Abteilung Modernisierung im BMVg und IT-Direktor, Realitätsnähe zu geben. Sein Ziel sei es, nichts Neues zu verkünden, sondern Lösungen umzusetzen. Sein Fazit zu NetOpFü: Bei den Informationssystemen ist die Anfangsbefähigung erreicht.
Ministerialdirektor Afred Hummel bei der Eröffnung der Fachtagung
Ministerialdirigent Dirk Ellinger, Abteilungsleiter Rüstung im BMVg, beleuchtete das Thema aus Rüstungssicht und forderte, dass künftig alle Waffensysteme netzwerkfähig sein müssten. „Plug & Operate“ war seine Forderung an die Systeme.
Dr. Dietmar Theis, Gruppenleiter M II in der Abteilung M des BMVg, fasst den Stand zu NetOpFü wie folgt zusammen: „NetOpFü wird viele der heutigen Probleme lösen können, zugleich aber auch Lösungen für Probleme erfordern, die wir ohne NetOpFü gar nicht hätten.“
Und Oberst i.G. Hans-Dieter Schön, stellvertretender Stabsabteilungsleiter VI Planung, im BMVg Fü S VI, fragte kritisch-provokativ: „Bist noch vernetzt, oder schon verheddert?“
Daneben brachten der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des NATO Military Committees, General a.D. Harald Kujat, und Major General (Niederlande) A.J.H. van Loon ihre Einsatz-Erfahrungen ein.
Major General (Niederlande) A.J.H. van Loon stellte in seiner kritischen Betrachtung "NCW in Today´s Operation" bei den 5 Säulen des "comprehensive approach" als zentralen Faktor die operative Information heraus.
Die Keynote durch Gen a.D. Harald Kujat
Die internationalen Sprecher, Colonel (Israel) Irmin Menscher und Colonel (USA) (ret.) Kevin J Cogan, bereicherten die Diskussion mit ihrer internationalen Perspektive.
Der vollbesetzte Saal
Industriebeiträge von Gerhard Schempp, ESG Elektronik-System-und Logistik GmbH, Reinhold Stephan, ESRI Geoinformatik GmbH, und Raimund Richter, Thales Defence Deutschland GmbH, rundeten das Programm ab.
Hochrangige Teilnehmer in der ersten Reihe
Wolfgang Stolp, Präsident des IT-AmtBw, appellierte in seinem Schlusswort an die Teilnehmer, mit den vielen technischen Anforderungen realistischer umzugehen. Man müsse auch limitierende Faktoren, etwa bei der Bandbreite, akzeptieren. Die gemeinsame Veranstaltung lobte er als gelungene Plattform zum Austausch.
Auch Klaus Peter Treche, Vorsitzender AFCEA Bonn e.V., war mit dem Ergebnis der Veranstaltung zufrieden. Es sei wichtig gewesen, dass der Nutzer zu Wort gekommen ist. Brigadegeneral Klaus Veit, Vizepräsident IT-Amt Bw, sieht den Erfolg der Fachtagung mit ihren Vorträgen auch darin, auf Fähigkeitslücken aufmerksam zu machen und die Industrie anzuregen, auch ohne Auftrag über Lösungsansätze nachzudenken.
Mit dem Ablauf der Tagung sehr zufrieden: Präsident Wolfgang Stolp
und GenMaj a.D. Klaus Peter Treche
Ein engagierter Diskussionspartner, Oberst i.G. Peter Tönges
Ein High-Light zum Schluss - GenMaj A.J.H. van Loon
Der Präsident des IT-AmtBw, Wolfgang Stolp, fasst zusammen
Dank an die Helfer aus dem IT-AmtBw

