Einladung zur Fachveranstaltung "Taktische Kommunikation" [222 KB]
ZVEI-AFCEA-Veranstaltung "Taktische Kommunikation" am 14.12.2010
Am 14.12.2010 führte der ZVEI-Fachverband Sicherheit gemeinsam mit AFCEA Bonn e.V. die Fachveranstaltung "Taktische Kommunikation" beim Streitkräfteunterstützungskommando in Rheinbach, in der Tomburg-Kaserne, unter der fachlichen Leitung des Abteilungsleiters Führungsunterstützung im SKUKdo, Herrn BrigGen Thomas Franz, durch.
Für AFCEA Bonn e.V. begrüßte das Vorstandsmitglied EDir IT-AmtBw Herr Schade und bedankte sich beim Hausherrn für die Gastfreundschaft und fachliche Leitung. Für den ZVEI begrüßte Herr Peter Krapp, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbandes Sicherheit, der die Teilnehmer auch in die neue Organisation der Leitmärkte Safety, Security und Defence unter dem Schirm des Fachverbandes Sicherheit einwies. Dabei machte deutlich, dass der Leitmarkt Defence mit seinen Aktivitäten im Bereich Führungsunterstützung, Nachrichtengewinnung und Aufklärung, Simulation und Logistik einen sehr großen thematischen Deckungsbereich mit AFCEA Bonn e.V. aufweist.
Präsentation zur Einführung
von Herrn Krapp, ZVEI-Fachverband Sicherheit, zum download
IT-System der Bundeswehr
In seinem Eröffnungsvortrag stellte BrigGen Franz das IT-System der Bundeswehr in seinen unterschiedlichen Ausprägungen da. Abgeleitet von den konzeptionellen Grundlagen stellte er das Ein-System-Prinzip, das Ein-Netz-Prinzip und das Bereitstellungsprinzip besonders heraus. Auch erläuterte er das Zusammenspiel und die Zuständigkeiten in der Rolle des Demand Managers und seiner eigenen Rolle als Supply Manager und betonte die Gesamtprozessverantwortung der SKB für das IT-System Bundeswehr, wobei dem Betriebszentrum eine herausgehobene Bedeutung zukommt.
Ganz besonders ging BrigGen Franz auf die Definition von Taktischer Kommunikation ein. Während früher der Begriff nahezu ausschließlich technisch gesehen wurde, wo mit ihm Funkgeräte vorwärts der Brigade gleichgesetzt wurden. In den heutigen Szenarien muss die Taktische Kommunikation in der Funktion gesehen werden, wobei diese sowohl über Funkgeräte aber auch über SATCOM erfolgen kann.
Präsentation zum Vortrag
von BrigGen Franz, SKUKdo, AbtLtr FüUstg, zum download
Kommunikationssystem der Bundeswehr für den Einsatz – Überlegungen zur Einbindung von Funksystemen in das IT-System Bw
Im zweiten Vortrag trug Oberst Peter Warnicke, ProjBerLtr C 4 im IT-AmtBw, vor zum Kommunikationssystem der Bundeswehr für den Einsatz – Überlegungen zur Einbindung von Funksystemen in das IT-System Bw. Persönlich stellte er die Anforderungen der vernetzten Operationsführung an die Kommunikationssysteme heraus (streitkräftegemeinsam, führungsebenenübergreifend, interoperabel). Er erläuterte dies am schematischen Verbund der Informationsübertragung im Einsatz und dem Blick auf die Systemarchitektur für vernetzte Operationsführung bis zu den Kleinstnetzen im Einsatzgebiete ein. In seiner Ist-Aufnahme der Funksysteme in der Bundeswehr mit über 120.000 Geräten/-Systemen wies er darauf hin, dass es sich dabei vorwiegend nicht um IT-fähige Systeme handelt. Er machte deutlich, dass noch viele diese Systeme bis in das Jahr 2020 betrieben werden müssen und dass das neue Funkgerät SVFuA nicht alle Probleme lösen wird. Um die Interoperabilität mit allen Systemen herzustellen ist auch auf mittlerer und längere Sicht der Einsatz eines KommServerBw unverzichtbar. Er erläuterte dies, indem er auf die Softwarearchitektur und den querschnittlichen Anteil des Kommunikationsservers Bundeswehr näher einging. Auch wies er auf die Notwendigkeit von Kleinstnetzen und ihre gefechtsstandsinterne Kommunikation hin. In seiner Zusammenfassung stellte er noch einmal plakativ das Kernnetz und die unterschiedlichsten Subnetze in ihrer vielfältigen Ausprägungen sowie die Notwendigkeit des KommServersBw dar.
Präsentation zum Vortrag
von Oberst Warnicke, IT-AmtBw, zum download
Praxisbericht Taktische Kommunikation im Einsatz
Einen Praxisbericht Taktische Kommunikation im Einsatz gab Oberstleutnant Wilfried Haverkamp, der Leiter des Betriebs Zentrums IT-SysBw, der in seinem Einsatz von Jan – Jun 2010 als Chief CJ6 des Regional Command North eingesetzt war. Zunächst gab er einen Überblick über ISAF und deren Aufgaben. Dabei ging er auf wesentliche Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Geographie Afghanistans und das Spektrum des Konflikts ein. Er skizzierte die eingesetzten ausländischen Streitkräfte und ihre Zusammenarbeit mit den afghanischen Truppenteilen. Im Rahmen des CIS – Konzepts ging er auf die multinationale Zusammenarbeit im Rahmen des AFGHAN MISSSION NETWORKS (AMN) ein und stellte die in Afghanistan eingesetzten mobilen Kommunikationsmittel und SATCOM-Ausstattung vor. Zum Abschluss beschrieb er den Führungsmitteleinsatz in der Operation TAHOID und beantwortete Fragen nach seiner Wunschliste zur Kommunikation für den Einsatz.
Die Präsentation steht zur allgemeinen Nutzung nicht zur Verfügung. Bei Einzelfragen bitten wir Sie, sich unmittelbar an Herrn OTL Haverkamp zu wenden.
Taktische Kommunikation auf Basis flexibler und dynamischer Informationsnetze
Im ersten Industrievortrag referierte Herr Frank Hornbach, IBM Deutschland GmbH, über Taktische Kommunikation auf Basis flexibler und dynamischer Informationsnetze. Dabei betrachtete Herr Hornbach Kommunikation nicht in den "fernmeldemäßigen" Kategorien von Funknetzen und Bandbreiten, sondern betrachtete sie unter prozessorientierten Aspekten. Er wies darauf hin, dass auf dem Weg hin zu einer Vernetzten Operationsführung sich die Informationsbedarfe qualitativ und insbesondere auch quantitativ verändern und sich die Entscheidungszyklen anpassen werden müssen, bis hin zum Paradigmenwechsel einer „need-to-share“ oder auch „responsibility-to-share“ Philosophie. Dies wird einen nachhaltigen Wechsel in den grundlegenden Prinzipien, Prozessen und Verfahren der Informationsverteilung in und zwischen Streitkräften bewirken, dem technologisch angemessen begegnet werden muss.
Zum Abschluss erläuterte er die wesentlichen Aspekte von dynamischen, flexiblen und echtzeitnahen Kommunikations- und Informationsaustauschplattformen auf Basis des Prinzips „Publish-Subscribe“. Den operationelle Nutzen und den Mehrwert dieses Prinzips beschrieb er anhand von konkreten Anwendungsfällen und zeigte eine technisch mögliche stufenweise Integration mit bestehenden Verfahren und Systemen auf.
Präsentation zum Vortrag
von Herrn Hornbach, IBM Deutschland, zum download
Taktische Kommunikation für den Einsatz
Herr Dipl.-Ing. Raimund Richter, Thales Deutschland GmbH, trug vor zur Taktischen Kommunikation für den Einsatz. Er wies darauf hin, dass nur durch leistungsfähige Kommunikation Informationsüberlegenheit erreicht werden kann welche wesentlich ist für Wirksamkeit und Schutz. Im Folgenden ging er ein auf die Rolle und Merkmale (Netzknoten, Übertragungswege) des taktischen Internets im Rahmen der vernetzten Operationsführung (NEtOpFü). Er wies darauf hin, dass das SVFuA allein noch kein NetOpFü schafft, sondern das für das taktische Internet ein konvergentes Netz für alle Plattformen und über alle Datenraten und Distanzen erforderlich ist, mit Bordverständigungsanlagen in Fahrzeugen als Netzknoten.
In einer folgenden Produktschau wies er darauf hin, dass sich SOTAS IP als Bordverständigungsanlage im BOXER und PUMA hervorragend als Netzknoten eignet und den IdZ ans Fahrzeug anbindet. Die PR4G F@stnet VHF-Funk Familie mit ihrem neuen Handheld TRC9110 mit dem MUX-Mode sieht er als ideale Ergänzung zu SVFuA im taktischen Bereich. Er wies auf die SATCOM-on-the-move-Lösung XOTM hin, die breitbandige Satellitenkommunikation in voller Bewegung bietet und mit SatcomBw 2 kompatibel ist. In einem vereinfachten Kostenvergleich von SATCOM-on-the-move mit Inmarsat 432 Kb/s bzw. 64 Kb/s stellte er heraus, dass der Break Even bereits nach 1, bzw. 4 Monaten erreicht wäre.
Zusammenfassend sieht er Thales Lösungen wegweisend für das Taktische Internet und für die Gewährleistung der Interoperabilität in der Kommunikation.
Präsentation zum Vortrag
von Herrn Richter, Thales Deutschland, zum download
Schutz im Einsatz durch verlässliche Kommunikation
Herr Dipl.-Ing. Matthias Motzigemba, Geschäftsführer der SELEXCommunications GmbH, stellte seinen Vortrag unter den Titel: Schutz im Einsatz durch verlässliche Kommunikation. Nach einem kurzen Überblick zur Firma SELEX Communications GmbH ging er auf oft gehörte Bekenntnisse der Bundeswehr zur Beschaffung ein (“Vom Einsatz her denken”, “Lieber eine 80% Lösung heute, als eine 100% Lösung in drei Jahren”, “Kein Geld für Goldrandlösungen – nehmen was vorhanden ist", “Dual use für die Wehrtechnikfirmen – ein Produkt für mehrere Kunden / Länder”) und klopft sie kritisch auf die Ernsthaftigkeit der Aussagen ab.
In seiner Lageeinschätzung zum Schutz der Soldaten im Einsatz wies er darauf hin, dass gepanzerte Fahrzeuge wichtig, aber ohne leistungsstarke Führungsmittel wenig effektiv sind. Zum Schutz der Einsatzkräfte, durch Bereitstellung erzeugter Lagedaten UND zuverlässiger Kommunikation in der Bewegung, sind gleichzeitige Sprach- / Datenverbindungen mit ausreichender Datenrate (z.Bsp: >300 kbit/s) erforderlich. Dafür löst das deutsches SDR Programm SVFuA nicht alle Probleme (Zeit / Kosten / Anforderung) – zumal eine Breitbandwellenform noch in weiter Ferne ist. Deshalb plädiert er dafür, verfügbare „andere Lösungen“– möglichst MOTS (military off the shelf), welche sich beim Einsatz der Streitkräfte anderer Nationen bewährt haben - geprüft und zügig beschafft werden >>> denn: vom Einsatz her denken!!! Beispielhaft stellt er solche verfügbare Lösungen in einer "Produktauswahl Taktische Kommunikation" vor und geht auf SELEX-Lösungen auch im Umfeld SDR ein, wo SELEX Communications sich auch am EU-Entwicklungsprojekt ESSOR und dem italienischen Programm Forza-NEC beteiligt.
Abschließend stellt er die Vorzüge der WIMAX-Technologie vor, die schon von anderen Nationen genutzt wird und bereits heute breitbandige Kapazitäten für die taktische Kommunikation (Sprache und Daten) bietet. Damit könnten kräfteschonend Teilnetze (WLAN) auf Gefechtsständen und logistischen Einrichtungen zusammengebunden und auch eine Kampfwertsteigerung des FüInfoSys Heer erreicht werden.
Da die Leistungsdaten von WIMAX gegenüber der Amtsseite nachgewiesen worden sind, fragt er sehr nachdrücklich, warum der operationelle Nutzer diese leistungsstarke Kommunikation nicht anwenden will.
Präsentation zum Vortrag
von Herrn Motzigemba, SELEX Communications, zum download
Das Taktisches Multibandradio MCTR 7200
Im seinem Vortrag "Das Taktisches Multibandradio MCTR 7200" stellte Herr Dipl.-Ing. Herbert Walter, TELEFUNKEN RACOMS, die Anforderungen an den mechanischen Aufbau des Funksystems und an das Funknetz heraus. Hinsichtlich des Funksystems betonte er besonders die Forderung nach einem kompakten, modularen Aufbau und nach geringem im Verkabelungsaufwand für die Fahrzeugintegration. Das Funknetz sollte einfache Indikationen in die bestehenden Kommunikationssysteme ermöglichen bei einem nur geringen Konfigurationsaufwand für unterschiedliche operationelle Einsätze (mit Abbildung von Organisationsstrukturen im Funknetz). Dabei sollte es einen möglichst hohen Datendurchsatz bieten, IP-basierte Datenübertragungsprotokolle unterstützen und gleichzeitig die Übertragung von Sprache und Daten über einen Funkkanal mit möglichst hoher Reichweite ermöglichen.
Im Folgenden ging er im Detail auf ein Funkgerät aus dem Hause TELEFUNKEN RACOMS ein, welches die dargestellten Forderungen erfüllt: das Taktisches Multiband Radio MCTR 7200. Es entspricht in seiner Architektur den Anforderung von SCA 2.2. Das Taktisches Multiband Radio MCTR 7200 ist damit eine Software Defined Radio, welches den Frequenzbereich VHF und UHF abdeckt.
Zum Abschluss erläuterte Herr Walter das terrestrische Konzept für den Netzwerk Update-Zyklus. Dabei ist im Nahbereich ein kurzer Update-Zyklus erforderlich (proaktives Routing), für entfernte Teilnehmer findet eine reaktives Routing statt, um die Netzlast zu verringern.
Weiter technische Einzelheiten zum MCTR 7200 entnehmen Sie bitte der Präsentation.
Präsentation zum Vortrag
von Herrn Walter, TELEFUNKEN RACOMMS, zum download
SVFuA - Grundlage für NetOpFü auf der taktischen Ebene
Zum SVFuA - Grundlage für NetOpFü auf der taktischen Ebene trug Herr Dr. Boyd Buchin, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, vor. Zunächst ging er auf die Zielsetzung des Projekts SVFuA ein und erläuterte dann den Aufbau und die Sicherheitsarchitektur der SVFuA. Er stellte heraus, dass das SVFuA die sicherheitsrelevanten Informationen durch konsequente rot/schwarz Trennung innerhalb der Linien und konsequenter rot/rot Trennung zwischen den Linien schützt. Mit der Multi-Level-Security Lösung ist es möglich, bis zu 3 unterschiedliche Sicherheitsbereiche zu unterstützen. Um das Gerät schnell zu deklassifizieren, besitzt das SVFuA einen CIK (Crypto Ignition Key). Mit Abziehen des CIK sind die im Gerät enthaltenen eingestuften Schlüssel und Informationen unbrauchbar für einen dritten. Der CIK ist gerätespezifisch.
Hinsichtlich der Einordnung in das Kommunikationssystem der Bundeswehr im Einsatz machte er deutlich, die SVFuA-Netze in der Regel Subnetze des MobKommSysBw sein werden, die über das Terrestrische Übertragungssystem oder SATCOM an das Gesamtnetz angebunden werden. An einer beispielhafte Fahrzeugkonfiguration für den SPz KpChef erläuterte er plakativ die Unterstützung von bis zu drei Sicherheitsbereichen in einer Plattform.
In einem Exkurs zum AFGANISTAN MISSION NETWORK machte der deutlich, dass man künftig auch Funkgeräte brauchen wird, welche MISSION SECRET im hochmobilen Einsatz leisten. Abschließend stellte er die mögliche Architektur der Zukunft aus Sicht von Rohde & Schwarz vor, wofür jedoch eine Breitbandwellenform verfügbar sein müsste.
Präsentation zum Vortrag
von Herrn Dr. Buchin, Rohde & Schwarz GmbH, zum download
Taktische Kommunikation Luftstreitkräfte im Wandel – Herausforderungen und Lösungsansätze
Über Taktische Kommunikation Luftstreitkräfte im Wandel – Herausforderungen und Lösungsansätze informierte Herr Dipl.-Inform. Oliver Dörre, Frequentis Nachrichtentechnik GmbH.
Ausgehend von einer Architektur "Kommunikation Luftstreitkräfte " betrachtete der Vortrag im Schwerpunkt die Taktische Kommunikation im Bereich der Luftstreitkräfte, insbesondere für Gefechtsstände und Einsatzflugplätze der Luftwaffe. Im engeren Fokus standen operationelle Forderungen für eine arbeitsplatzbezogene, sichere und transparente Kommunikation zu Flugfunknetzen, Boden- und Bündelfunk, Telefonnetzen und Taktischen Datenlinks.
Den Ausgangspunkt der Betrachtungen bilden aktuelle Herausforderungen wie beispielsweise die Vernetzte Operationsführung (einschließlich des Paradigmenwechsels von „Need-to- Know“ to „Need-to-Share“), die fortschreitende IP-Konvergenz und Einsparerfordernisse im Betrieb. Herr Dörre stellte mit der Network Enabled Service Suite zunächst ein allgemeines Lösungskonzept vor, um bestehende Systeme strukturiert zu analysieren sowie zukünftige Lösungen und Migrationspfade systematisch zu beschreiben. Als konkrete Lösungsansätze wurden dann unter anderem Rot-Schwarz- Lösungen sowie Radio- und TETRA-Gateways dargestellt, die im Rahmen einer ganzheitlich optimierten, IP-basierten Kommunikationsarchitektur effizient eingebunden werden können. Dabei wurde insbesondere die schrittweise Ablösung von „Punkt-zu-Punkt-Verbindungen“ durch „Eins-zu-Netz-Schnittstellen“ – sowohl mit Blick auf leistungsfähige Kommunikations- als auch IT-Sicherheitsdienste – diskutiert. Zum Abschluss des Vortrages fasste er Rahmenbedingungen, Vor- und Nachteile sowie Zeitlinien für eine Umsetzung der Lösungsansätze zusammen.
Präsentation zum Vortrag
von Herrn Dörre, Frequentis Nachrichtentechnik GmbH, zum download
Abschluss
Abschließend dankte Herr BrigGen Franz als fachlicher Leitender den Referenten für ihre interessanten und gehaltvollen Vorträge, die von den fast 100 Teilnehmern an der Veranstaltung sehr positiv aufgenommen wurden.
Statt einer Zusammenfassung wagte er einen Ausblick auf die künftige Struktur. Wenngleich, abgesehen von Teilentscheidungen, noch keine umfassenden Struktur-Entscheidungen gefallen sind, stellte er ein mögliches Grobmodell für die "Streitkräftebasis der Zukunft " vor, bei dem das Kommando Streitkräftebasis "Fähigkeitskommandos" führt. Abschließend erläuterte er die mögliche Struktur eines Führungsunterstützungskommandos der Bundeswehr, wobei er einräumte, dass es hinsichtlich der Binnenstruktur auch noch keine definitive Entscheidungen getroffen sind und unterschiedliche Lösungen möglich sind.
Da bisher noch keine Strukturentscheidungen getroffen sind, gaben die gezeigten Grafiken nur den damals aktuellen Stand der Überlegungen des SKUKdo wieder (Stand: 14.12.2010) und stehen zur allgemeinen Nutzung nicht zur Verfügung.
Wir bitten um Verständnis.
Auch die Vertreter der Veranstalter, AFCEA Bonn e.V. und ZVEI-Fachverband, zeigten sich sehr zufrieden über die fachlich hochstehende Veranstaltung, die viel Anklang gefunden hat. Bei einem get-together im anschließenden Wirtschaftsraum klang die Veranstaltung aus.
2011 wird es am 5. Juli 2011 wieder eine ZVEI-AFCEA-Veranstaltung mit der Bundeswehr geben, dann im Bereich Informationsverarbeitung mit dem Thema "Die Auswirkungen des Aghanistan Mission Network auf die Systemlandschaft der Bundeswehr".
