Programm Fachveranstaltung AFG Mission Network-FüInfoSys Bw am 22.06.2011 [69 KB]
Zum download der freigegebenen Präsentationen und den Bildern von der Veranstaltung
Über 25.000 Nutzer arbeiten in der ISAF-GEHEIM-Domäne des Afghanistan Mission Network (AMN) mit unterschiedlichsten Services. Um Informations- und damit Führungsüberlegenheit zu erringen, musste der ungewohnte Paradigmenwechsel von need-to-know zu need-to-share vollzogen werden, mit dem langgehegte Verhaltensweisen über Bord geworfen werden mussten.
Derzeit unterstützen 47 Nationen aus vier Kontinenten die UN-mandatierte ISAF-Mission mit bis zu 90.000 Soldaten und zivilem Personal. Dies zeigt nicht nur die Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft, die rechtmäßige Regierung Afghanistans bei ihren Bemühungen unterstützen, das vom Krieg heimgesuchte Land in ein sichereres Umfeld zu verwandeln, sondern ist auch ein deutliches Signal für den Zusammenhalt und die Solidarität zwischen der NATO und Partner Nationen. Dies ist auch eine große Herausforderung in Bezug auf die Standardisierung, Interoperabilität und Kommunikation, um nur einige zu nennen.
Schlüssel zum Austausch von Informationen
Die Forderung nach einem möglichst medienbruchfreien Informationsaustausch innerhalb der der ISAF.Mission wurde schon früh von unterschiedlichen, hohen militärischen Führern erhoben, damit die Kommandeure die aktuellsten Informationen zur richtigen Zeit erhalten, um eine rechtzeitige und wirksame Entscheidung zu treffen. Allerdings verhinderte das Fehlen eines gemeinsamen eingestuften Netzwerkes über alle Koalitionspartner hinweg, diese Informationen auszutauschen. Der Schlüssel zum Austausch von Informationen ist die Einführung und Nutzung einer einzigen eingestuften Informationsdomäne, an der alle Mitglieder der ISAF beteiligt sind.
Dies wurde nach und nach als Afghanistan-Mission Network (AMN) realisiert. Es ist das primäre C4ISR-Netzwerk der Koalition in Afghanistan für alle ISAF-Truppen. Es besteht im Kern aus dem ISAF-Secret-Netzwerk, mit nationalen Erweiterungen, wie dem US-provided CENTRIXS-ISAF (CXI, dem britischen OVERTASK und anderen nationalen Netzen.
Das AMN erlaubt Nationen, ihre eigenen Netzwerke unter der ISAF GEHEIM-Einstufung zu betreiben, die nahtlos an den ISAF SECRET Kern durch eine Reihe von Netzwerk-Interconnect-Punkte (NRP) angebunden sind. Dies soll bis auf die untere taktische Ebene vorangetrieben werden.
Die Erfahrungen mit dem AMN und der dort genutzten Services und die Anbindung dernationalen Systeme an das AMN bringen beeinflussen auch die nationalen Planungen für die FüInfoSys und die nationalen Netze. Das AGH Mission Network und dessen Auswirkungen soll deshalb im Mittelpunkt unserer Veranstaltung stehen, wobei die Firmenvorträge Lösungsansätze für mögliche Weiterentwicklungen aufzeigen sollen.
Programm:
Zeit: | 22. Juni 2011 Vorträge: |
|
Ort: | Vorträge: | City-Forum Euskirchen |
| Get-together | Zentrum für Informationstechnik der Bundeswehr |
Fachliche | BrigGen | Stellvertretender militärischer Leiter Einsatzführungsstab |
Teilnehmer: | Fachbesucher aus Bundeswehr und Industrie | |
Programm |
| hier zum download |
Orientierungshilfe in Euskirchen

