Rasmussen kündigte demnach an, einen Sonderbeauftragten einzusetzen, dessen Aufgabe es sein wird, dafür zu sorgen, dass die Nationen für ihre Verteidigungsaufwendungen einen maximalen Gegenwert erhalten.
Die Chancen für transatlantischen Wettbewerb müssten für die Europäische Union und die Unternehmen der Vereinigten Staaten angeglichen werden, sagte Rasmussen. 90 Prozent des U.S.-Rüstungsetats gehen an nordamerikanische Auftragnehmer. Auch die Europäer bevorzugten bei der Auftragsvergabe die Unternehmen im eigenen Land.
Die 28 Bündnispartner der NATO müssten bei der Priorisierung ihrer Ausgaben die Koordinierung verbessern und einen multinationalen Ansatz verfolgen. Beim nächsten NATO-Gipfel 2012 in Chicago will Rasmussen ein mulitlaterales
Maßnahmenpaket vorlegen.
Quelle: Wehrwirtschaft vom 19.09.2011
