Referenten des Symposiums

Dr. Walther Otremba

Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung                                    

          

geboren am 23. September 1951 in Ahrensburg/Holstein 

1971 - 1977                                       

 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Köln   -  Diplomvolkswirt am 14. November 1977   
 
1977 - 1980 

Wissenschaftlicher Assistent am Staatswissenschaftlichen Seminar der Universität zu Köln - Dr. rer. pol. am 3. Juli 1980

1980 - 1983 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monopolkommission 

1983 - 1986 
 Referent in der Grundsatzabteilung des BMF
 
1986 - 1990 
Wirtschaftspolitischer Referent und Redenschreiber im Ministerbüro 

1990 - 1994 
Referatsleiter „Steuerpolitik“ und „Grundsatzfragen der Finanzpolitik“


1994 - 2002 
Leiter verschiedener Unterabteilungen im BMF 

2002 - 2006  
Vorstandsvorsitzender der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation

2006 - 2009 
Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft undTechnologie 


 
2009 - 2010 
Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen 


 
seit Feb. 2010 
Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung 

General Karl-Heinz Lather

Chef des Stabes des Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE), Mons/Belgien



 

Karl-Heinz Lather (* 15. September 1948 in Kehna) ist seit dem 13. September 2007 der Stabschef im NATO-Hauptquartier Europa, dem Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE). 

Lather wurde 1967 zum Dienst in der Bundeswehr eingezogen und begann 1968 seine Offizierausbildung bei der Artillerie. 1970 wurde er zur 4. Batterie des Panzerartilleriebataillons 135 in Wetzlar versetzt. Anschließend diente er als Ausbilder an der Artillerieschule in Idar-Oberstein, um danach den Posten eines Batteriechefs im Feldartilleriebataillons 21 in Schwalmstadt zu übernehmen. 1978 absolvierte er den Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und wurde danach als Referent für Operationen und Übungen im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn eingesetzt. 1982 absolvierte Lather das britische Staff College in Camberley.

Ab 1984 diente Lather als Stabsoffizier für Operationen (G3) im Stab der Panzerlehrbrigade 9 in Munster. 1986 übernahm er dann wieder ein Truppenkommando und kommandierte das Feldartilleriebataillon 21 in Schwalmstadt-Treysa. Anschließend diente er als Stabsoffizier für Innere Führung und Personalwesen (G1) im Stab der 2. Panzergrenadierdivision in Kassel. 1989 kehrte Lather zurück ins Verteidigungsministerium nach Bonn und diente dort erst als stellvertretender Abteilungsleiter und ab 1991 als Abteilungsleiter der Stabsabteilung I für Innere Führung, Personal und Ausbildung (Fü S I). 1993 übernahm Lather im Rang des Oberst das Kommando über die Panzerbrigade 42 (damals noch Heimatschutzbrigade 42) und das Verteidigungsbezirkskommando 84 in Potsdam.

Im Jahre 1995 wurde er abermals ins Verteidigungsministerium versetzt und diente nun als stellvertretender Stabsabteilungsleiter für Innere Führung und Politische Bildung im Führungsstab der Streitkräfte. Drei Jahre später, 1998, übernahm Lather in Sigmaringen das Kommando über die 10. Panzerdivision und das Wehrbereichskommando V. Während dieser Zeit diente er in Bosnien und Herzegowina als Stabschef der SFOR. Im März 2001 übernahm Lather als Befehlshaber das II. Korps in Ulm. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant war er kurz stellvertretender Kommandeur des Heeresführungskommandos in Koblenz, bevor er im Juni 2004 in Heidelberg den Posten des stellvertretenden Befehlshaber des Joint Subregional Command (JSRC), später umbenannt in Allied Land Component Command Heidelberg (CC-Land Heidelberg), unter dem Kommando von General Burwell B. Bell übernahm. Drei Jahre später, am 5. April 2007, übernahm er dann von General David D. McKiernan den Posten des Kommandeurs CC-Land Heidelberg, diente in dieser Verwendung aber nur wenige Monate. Am 13. September löste er, zum General befördert, Rainer Schuwirth auf dem Posten des Stabschefs im NATO-Hauptquartier Europa, dem Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE), unter dem Kommando von Bantz J. Craddock ab. Seinen Posten in Heidelberg übernahm daraufhin Generalleutnant Roland Kather.

Seine Orden und Ehrenzeichen umfassen: das Bundesverdienstkreuz am Bande, das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, das Legion of Merit, das Verdienstkreuz erster Klasse der Tschechischen Streitkräfte, die NATO-Medaille und die Einsatzmedaille der Bundeswehr (SFOR).

Lather ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Admiral Denis Trioulaire

Rear Admiral – French Navy

Current post:
European Defence Agency - Capability manager “Knowledge”

Date of birth : 19 April 1956 

 

CAREER SUMMARY

Rear Admiral Denis Trioulaire joined the French Navy in 1976. He has been involved in a large frame of naval operations as a communication officer and has served on board of many types of warships. Amongst all, he was twice embarked on aircraft carriers and three times in command at sea. For the last ten years he has been appointed to a various range of staff posts. He has been the first project officer of the major Franco-Italian frigates program called FREMM. He has been two years in charge of education and training for the Navy, and joined in 2005 the Capabilities Directorate within the Joint Staff.
He graduated the Naval Academy and the National Telecommunication Engineer School of Paris. He has been auditory at the Naval War College (1992) and the High Armament Studies Course (CHEAr).
He joined in January 2009 the European Defence Agency.

He is an Officer in the national orders of “Légion d’Honneur”and “Mérite”.

CAREER DETAIL

Last staff postings :
2008 - 2009     Chief of Staff of the Admiral “General Inspector for the Navy”.
2006 - 2008    Joint Services Staff – Capabilities Directorate,
2004 - 2005    Initial team for Joint Defence CIS Directorate (DIRISI),
2002 - 2004    Navy Staff – chief of Education and Training Board,
1999 - 2002    Navy Staff – chief of the IPT « multi-missions frigates ».

Last appointments at sea :
1998 - 1999    Aircraft  carrier Charles de Gaulle – navigation officer,
1996 - 1997    Commanding officer of the frigate Nivôse in the Pacific area,
1990 - 1993    Aircraft carrier Foch – Communication officer.
 

EDUCATION

2006 - 2007    High Armament Studies college (CHEAr, 43rd session).
1992 - 1993    Naval War College.
1984 - 1986    SupTelecom engineer school of Paris.
1976 - 1979    Naval Academy in Brest. 

Dr. Gunther Guzielski

  IT-Direktor des Bundeskriminalamtes

     
          
Dr. Gunther Guzielski ist seit 2003 als IT-Direktor des Bundeskriminalamtes für das Management der IT-Entwicklung, des IT-Betriebes und der operativen IT-Sicherheit im BKA zuständig.  

Aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Etablierung und Ausrichtung der BKA-IT als zentralen Dienstleister der deutschen Polizei und deren interna-tionale Anbindung sowie die strategische Positionierung und Weiterentwicklung von Themen zum polizeilichen Informationsmanagement unter dem Gesichts-punkt Interoperabilität.

Der Diplom-Physiker hat langjährige Erfahrung im Projektmanagement und in Leitungspositionen bei unterschiedlichen IT-Unternehmen.

Wolfgang Stolp

 

  

Präsident des Bundesamtes

für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr 

(IT-AmtBw) Koblenz  

Geboren:   

5. Dezember 1946 in Berlin

1964 bis 1965

Ausbildung zum Bankkaufmann

1965

Eintritt in die Bundeswehr-Verwaltung

1965 bis 1968

Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der Bundeswehr-Verwaltung

1968 bis 1970

Vertragssachbearbeiter für Waffenanlagen im Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung

1970 bis 1978

Sachbearbeiter für Entwicklung und Einsatz von DV-Verfahren in der Zentralabteilung des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung

1978 bis 1981

Sachbearbeiter für Grundsatzangelegenheiten des Projektmanagements im BMVg in der Hauptabteilung Rüstung des Bundesministeriums der Verteidigung

1981 bis 1983

Referent der Arbeitsgruppe „Haushalt“ in der SPD- Bundestagsfraktion

1983 bis 1985

Einführung in die Aufgaben des höheren nichttechnischen Dienstes in der Bundeswehr-Verwaltung

1985 bis 1989

Referent und ständiger Vertreter des Leiters des Referates „Innerer Dienst“ des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung

1989 bis 1996

Leiter der „EDV-Organisation“ für Aufbau und Betrieb der Datenverarbeitung sowie zentrale Beschaffung in der SPD-Bundestagsfraktion

1997 bis 1998

Leiter des Referates „Grundsatz- und Querschnittsangelegenheiten“ in der Unterabteilung „Ausrüstung und Technologie, Aufklärung, Führung, Kommunikation und Informationstechnik“ in der Hauptabteilung Rüstung des Bundesministeriums der Verteidigung

1998 bis 2003

Leiter der Unterabteilung „Rüstungsplanung und Zentralaufgaben“ der Hauptabteilung Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung

Seit 01.04.2003

Präsident des Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr

Herr Stolp ist verwitwet und hat zwei Töchter.

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Das Führungsunterstützungsbataillon 283 stellte taktisch-operative IT-Systeme vor.

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