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Fraunhofer FHR

Stand E 1

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Ihr Partner für innovative Sensoren für Überwachung, Aufklärung und Schutz

Radar und artverwandte Hochfrequenzsysteme sind eine Schlüsseltechnologie für Verteidigung und Sicherheit, insbesondere in den Bereichen Überwachung, Aufklärung und Schutz. Das Fraunhofer FHR hat fundierte Kenntnisse in allen Teilbereichen der Radartechnologie sowie der Höchstfrequenzsensorik. Das Institut entwickelt Konzepte, Methoden und Systeme für elektromagnetische Sensoren, insbesondere im Bereich Radar, sowie innovative Signalverarbeitungsverfahren und modernste Technologien im Mikrowellen- bis in den unteren Terahertzbereich. Seine international anerkannten und gewürdigten Kompetenzen umfassen nahezu jeden Aspekt von Radar.

Seit der Institutsgründung 1957 ist das Fraunhofer FHR verlässlicher Partner des Bundeministeriums der Verteidigung. So leistete es dank seiner umfassenden Expertise beispielsweise wertvolle Beratung und Unterstützung bei der Konzeptionierung der Aufklärungssatelliten SAR-Lupe und SARah. Weiterhin ist es Partner des Weltraumlagezentrums in Uedem. Auch hier steht es den Betreibern – Bundeswehr und DLR – beratend und mit seinem Weltraumbeobachtungsradar TIRA unterstützend zur Seite.

In Deutschland nimmt das Fraunhofer FHR eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Technologien für vielzählige Anwendungen ein, wie zum Beispiel Erfassung der Weltraumbeobachtung mit Radar, multifunktionale Radarsysteme mit phasengesteuerten Gruppenantennen, adaptive Stör-Unterdrückung, Millimeterwellen-Technologien, höchstaufgelöste Bildgebung mittels SAR- und ISAR-Verfahren, Bewegtziel-Entdeckung (MTI) mit Space-Time Filtering, Zielklassifizierung und Passivradar.

Die wichtigsten Kernkompetenzen des Institutes – numerische Berechnung elektromagnetischer Felder, Höchstfrequenztechnologie und Sensorsignalverarbeitung – formen die Basis für Entwurf, Konstruktion und Betrieb komplexer Hochfrequenzsysteme unter einem Dach. Dies kann vor allem nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus den Bereichen Physik, Ingenieurwesen und Mathematik erreicht werden.

Mit dem in Europa einzigartigen Weltraumbeobachtungsradar TIRA, umfassenden Einrichtungen für digitale und analoge Leiterplattenfertigungstechnologie, Messtechnik bis in den Terahertz-Bereich, mehreren echoarmen Messkammern, mit Radarsystemen ausgestattete Fahrzeuge und einem Ultraleicht-Flugzeug zur Radarbeobachtung aus der Luft bietet das Fraunhofer FHR hervorragende Möglichkeiten zur Entwicklung modernster Sensorsysteme, aber auch zur Ausbildung technisch-wissenschaftlichen Personals.

Das Geschäftsfeld Verteidigung unterstützt die militärischen Anwender mit Radar zeitnah und bei fast jedem Wetter hoch aufgelöst mit einzigartigen Fähigkeiten bei der weiträumigen Aufklärung und Aufklärung im Einsatzgebiet. Im Vordergrund stehen die Radaraufklärung der Bodenszene mit höchstauflösender Radarbildgebung sowie die Erkennung und Ortung bewegter Fahrzeuge. Im Fokus der Arbeiten stehen außerdem innovative Radarsysteme zur Luftraumüberwachung, wie Passiv-Radar oder vernetzte Radarsysteme, ebenso wie moderne Radarverfahren zur Erkennung und Differenzierung von Fahrzeugen und Luftfahrzeugen. Auch Techniken zum Tarnen, Täuschen und Stören von Radar sind Bestandteil der Forschungsarbeiten.

Im Geschäftsfeld Weltraum werden Radarverfahren zur Beobachtung von Objekten im erdnahen Weltraum und in der Atmosphäre entwickelt. Hauptziel ist, die Kenntnis über einzelne Satelliten und die Situation im Weltraum zu vertiefen, Risiken zu analysieren, Missionen zu begleiten oder Radarsignaturen zu gewinnen. Das Institut forscht intensiv an Methoden zur Gewinnung einer umfassenden Space Situational Awareness (SSA).

Intelligente Radarsysteme, welche die Sicherheit in allen Bereichen der Gesellschaft erhöhen, werden im Geschäftsfeld Sicherheit erforscht. Gemeinsames Ziel ist in allen Anwendungsfeldern die Entwicklung kompakter, aktiver und passiver Sicherheitssensoren mit höherer Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig reduzierten Kosten. Neben Personenscannern werden hier auch Sensoren zur Detektion und Analyse von verdeckten Sprengsätzen (IED) erforscht.

Mit einem Budget von rund 30 Mio. Euro (2015) und etwa 300 Mitarbeitern ist das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR eines der größten Radarforschungsinstitute in Europa.

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