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Geschwindigkeit vor Perfektion stellen

Armin Fleischmann von AFCEA Bonn Fotos: AFCEA Bonn
08.11.2019 - SVA System Vertrieb Alexander GmbH
Interessierte Zuhörer beim AFCEA-Mittagsforum
08.11.2019 - SVA System Vertrieb Alexander GmbH
Marc Bauer von SVA System Vertrieb Alexander
08.11.2019 - SVA System Vertrieb Alexander GmbH
Oberst i.G. Michael Jäger
08.11.2019 - SVA System Vertrieb Alexander GmbH
Christian Haupt von der SVA
08.11.2019 - SVA System Vertrieb Alexander GmbH
Brigadegeneral Jens-Olaf Koltermann
08.11.2019 - SVA System Vertrieb Alexander GmbH

Gemeinsam mit der SVA System Alexander Vertrieb GmbH hat AFCEA Bonn am 8. November in das Centro Hotel Residence Bonn zum zweiten Mittagsforum des Jahres 2019 eingeladen. Das Thema der Veranstaltung lautete „Drehscheibe der Digitalisierung“.

Die SVA System Alexander Vertrieb GmbH ist einer der führenden Systemintegratoren im Bereich Data-Center-Infrastruktur.

„Es dreht sich unter anderem um die Schnittstelle zwischen den Kunden und den Produkten und Lösungen der Hersteller, es geht um die Interpretation der Anforderungen und Fähigkeitslücken der Bundeswehr,“ sagte Moderator Thomas Zimmerstädt von der SVA.

Die Begrüßung übernahmen Brigadegeneral Armin Fleischmann, Vorsitzender des Vorstandes AFCEA Bonn e.V., und Philipp Alexander, Geschäftsführer der SVA. In ihren Grußworten sprach Fleischmann über das Format Mittagsforum sowie anstehende Termine, Alexander gab einen Einblick in die SVA.

Den fachlichen Teil der Veranstaltung eröffnete Oberst i.G. Michael Jäger. Er stellte in seinem Vortrag die Sicht des Kommando Cyber- und Informationsraums auf die Digitalisierung der Bundeswehr vor, sprach über die digitalisierte Gesellschaft, Wirtschaft und Streitkräfte, die damit einhergehende digitale Abhängigkeit, Informationsüberflutung und gezielt gestreute Fehlinformationen. Jäger stellte neue Ansätze zur Konfliktführung vor und zeigte die Herausforderungen der heutigen Zeit.  

Im Anschluss sprach Marc Bauer, Senior Consultant der SVA, über den BSI IT-Grundschutz. Er führte aus, dass der BSI Grundschutz ein valider und strukturierter Lösungsansatz für IT- Projekte sei, es allerdings auch da Grenzen gäbe, wo schon zu Beginn des Projekts Alternativlösungen gefunden werden müssen. Sein Fazit: BSI Grundschutz reicht nicht immer, um eine zukunftssichere IT-Sicherheit und Cyberabwehr gewährleisten zu können.

Nach einer kurzen Pause eröffnete Brigadegenreal Jens-Olaf Koltermann, Unterabteilungsleiter CIT I, mit einem Vortrag über die aktuellen Entwicklungen und Handlungsfelder im Bereich Digitalisierung und des Cyberraums den zweiten Teil der Veranstaltung. Er sprach eindrucksvoll über die bereits stattfindende Digitalisierung in allen Bereichen der Bundeswehr, der sich daraus entwickelnden neuen Bedrohungslage und den sich ergebenden neuen Aufgabenfeldern. Koltermann appellierte daran, sich von alten, trägen Prozessen zu lösen, die Digitalisierungsfähigkeit der Bundeswehr zu steigern und unter anderem interaktiv vorzugehen, dabei Unsicherheiten zu akzeptieren, Geschwindigkeit vor Perfektion zu stellen und neue Technologien schnell mit dem Nutzer auf Wirkung zu testen.

Der Abschlussvortrag von Christian Haupt, Senior Consultant der SVA, beschäftigtes sich mit den Beschaffungswegen der Bundeswehr. Haupt zeigte mit dem intelligenten Einsatz von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz einen möglichen Weg aus der bestehenden Personalknappheit und dem Materialmangel auf. Haupt erläuterte beispielhaft wie KI im Rechnungswesen, Chatbots oder LegalAI dem militärischen und zivilen Personal der Bundeswehr standardisierte Arbeitsprozesse abgenommen werden können, um so zu mehr Zeit und Freiraum für wichtige Themen zu schaffen. Zudem nannte er notwendige organisatorische, technologische und mentale Rahmenbedingungen.

Das abschließende gemeinsame Mittagessen bot genügend Raum für vertiefende Gespräche.

Die Vorträge des Mittagsforums können bei der AFCEA-Geschäftsstelle angefordert werden (bitte per E-Mail an buero@afcea.de).