Vier Young AFCEANs ausgezeichnet

Vier Young AFCEANs ausgezeichnet

Lilian Werning (vordere Reihe, 3. v.r.) nimmt den " 40 under 40"-Award in Baltimore entgegen.

Mit mehreren Preisen hat AFCEA International den Verein AFCEA Bonn e.V. für seine Nachwuchsarbeit und als „Model Chapter“ ausgezeichnet – im Rahmen der internationalen Konferenz TechNet Cyber 2019 in Baltimore (USA), die vom 14. bis 16. Mai stattfand.

Jedes Jahr zeichnet AFCEA International herausragende Leistungen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik mit dem „40 Under 40“-Award aus. In diesem Jahr erhielten Lilian Charlott Werning, Raphaela Lorsbach und Matthias Lenz (alle BWI GmbH) sowie Robert Ludwig (Cisco) den Award. Verliehen wurde der Preis innerhalb der TechNet Cyber 2019 (vormals Defensive Cyber Operations Symposium) im US-amerikanischen Baltimore. Für die Auszeichnung wählt AFCEA aus weltweit nominierten Mitgliedern im Alter bis 40 Jahren insgesamt 40 Preisträger aus. Zudem erhielt AFCEA Bonn e.V. zum wiederholten Mal eine Auszeichnung beim „Model Chapter Program“ für kontinuierliche Vereinsarbeit.

Young AFCEANs sind Mitglieder und Interessierte bis zum Alter von 40 Jahren aus Bundeswehr, öffentlicher Verwaltung, Industrie und Wissenschaft. Zu den Aktivitäten in Bonn gehören eigene Veranstaltungen für diese Altersgruppe in Bonn und Berlin sowie gemeinsame Aktivitäten mit Young AFCEANs aus anderen Chaptern in Deutschland.

Lilian Charlott Werning erhält den Preis für ihren Beitrag zur Etablierung eines neuen Geschäftsfelds für die BWI GmbH. Sie habe den Weg zum Dienstleistungszentrum-IT des Bundes „maßgeblich geprägt, gesteuert und bearbeitet“, begründet AFCEA die Verleihung der Auszeichnung. Ausdrücklich gewürdigt wird Wernings Rolle beim Abschluss von ersten Verträgen mit Bundesbehörden und Ministerien sowie der Steuerung von Referenzprojekten. Mit Kreativität und Begeisterung habe sie die Herausforderungen in einem schwierigen Umfeld gemeistert. Ihre Arbeit sei gekennzeichnet durch fundierte Verhandlungskompetenz, eine exzellente Kommunikation zum Kunden sowie ihre Fähigkeit, partnerschaftlich im Team und bereichsübergreifend zu arbeiten.

Kombination aus Social-Media-Kamapgne und Recruiting Events

Zu Raphaela Lorsbachs Verdiensten zählt es, dass in der IT-Branche lange Zeit relativ unbekannte Unternehmen BWI als Arbeitgeber und Marke zu positionieren. Dazu entwickelte sie ein Konzept, das erstmals eine Social-Media-Kampagne mit Recruiting Events kombinierte. Allein im Jahr 2018 habe Lorsbach den Auftritt der BWI auf 35 entsprechenden Veranstaltungen organisiert – und dazu modernste Technologie eingesetzt und Kampagnen in allen relevanten Netzwerken gestartet, lobte AFCEA. Dadurch sei es ihr gelungen, innerhalb von nur zwei Jahren die BWI im hart umkämpften Markt für Spezialisten und Berufsanfänger als „führendes IT-Unternehmen“ zu etablieren. Darauf aufbauend habe die BWI bereits mehr als 1.200 neue Mitarbeiter im Unternehmen begrüßen können.

Beitrag zur digitalen Transformation des Bundes

Matthias Lenz schließlich, Leiter der Service Unit Mobility, gelang es in einer Zeit großer Veränderungen für die BWI eine leistungsfähige Organisation aufzubauen, die alle gewünschten Leistungen erbringen kann. Er erhält den „40 Under 40“-Award unter anderem für seinen maßgeblichen Beitrag an der Entwicklung zukunftssicherer Lösungen im Bereich Mobile Computing. Diese seien ein entscheidender Schritt, um die „notwendige digitale Transformation von Bundeswehr und Bundesbehörden voranzutreiben und gehörten zu den „wichtigsten Technologievorhaben der Bundesregierung“, hebt AFCEA hervor. Durch seinen Einsatz sei die BWI in der Lage, schnell mandantenfähige und skalierbare Lösungen anzubieten, die auch von den Nutzern akzeptiert würden. Matthias Lenz könne Teams zu „klaren und ehrgeizigen Zielen“ führen, aufgrund seines Engagements und Fachwissens sei er für die Kunden ein willkommener Ansprechpartner, heißt es in der Begründung.