Gemeinsam mit Cisco Systems GmbH hat AFCEA Bonn e.V. am Donnerstag, 18. November, zum zweiten Mittagsforum 2022 in das Offiziersheim in Köln-Wahn zum Thema „Moderne IT-Netzwerke - Basis für Sicherheit, Innovation und souveräne Handlungsfähigkeit im multilateralen Kontext“ eingeladen.

Die Begrüßung erfolgte durch den stellvertretenden Vorsitzenden und Leiter des Industriebeirates von AFCEA Bonn, Franz Bernd Möllers, der anhand seiner Ausführungen die Mottos von AFCEA und Cisco zum Leben erweckt hat: „Verbindungen schaffen - Brücken bauen“.

Den Auftakt der Präsentationen machte Mathieu Feuerhahn, Leiter des Defense-Bereiches bei Cisco, der eine Gesamtsicht der Aufgaben moderner IT-Architekturen im Kontext der komplexen Aufgabenstellungen im Verteidigungssektor gegeben hat. Ein vertiefender Blick in die IT-Architekturen erfolgte dann durch Markus Pfaff, Ciscos Chefarchitekt für den Bund, der die Bedeutung verteilter Infrastrukturen für die Agilität in multinationalen Missionen herausgearbeitet hat, sowie durch Dietmar Hilke, Leiter Security Initiatives bei Cisco, der den Architekturansatz einer „IT-Security-Platform“ als digitalen Enabler für die Digitalisierung der Verteidigung vorgestellt hat. 

Hieran anschließend hat Detlef Wallenhorst aus der Geschäftsfeldentwicklung von Cisco für den Bund aufgezeigt, wie beim Einsatz künstlicher Intelligenz den hohen Anforderungen des Verteidigungssektors an Parameter wie digitale Souveränität, Datenschutz und Dezentralität durch eine Einbettung in IT-Architekturen Rechnung getragen werden kann. Gefolgt wurde dies von einem Plädoyer von Percy Ott, Ciscos Head of Government Affairs, der auf die Rolle von Standards und Schnittstellen als Grundlage einer vertrauensvoller Zusammenarbeit in multinationalen Bündnissen hingewiesen hat.

Abgerundet wurden die Präsentationen durch einen Blick aus der Praxis von Bernd Kohler, Senior Security Consultant der dainox GmbH, der den Fokus auf die multilateralen Anforderungen an die Sicherheit von Netzen und Diensten gerichtet hat. Bereits während der Vorträge, insbesondere aber in den Pausen schlossen sich lebhafte Diskussionen und vertiefende Gespräche zu den unterschiedlichen Themenbereichen an, die dem Motto "Verbindungen zu schaffen" mehr als gerecht wurden. 

 

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